Sonntag, 12. Juni 2011

Ohne ein Wort

Gestern Nacht habe ich den Psychothriller "Ohne ein Wort" von Linwood Barclay beendet.
Ich muss sagen der Autor hat es geschafft mich absolut in seinen Bann zu ziehen.
Ich lese ja Thriller nur so zwischendurch, wenn ich gerade keine Lust auf Fantasy habe, aber diese Einstellung werde ich wohl nach diesem Buch überdenken.

Klappentext:


'Ich wollte, Ihr wärt tot!'
Das wünscht die 14-jährige Cynthia ihren Eltern. Als sie am nächsten Tag aufwacht, sind ihr Vater und ihre Mutter verschwunden. Auch ihr Bruder ist weg. Spurlos. Ohne ein Wort. Kein Hinweis, keine Nachricht bleiben für Cynthia zurück. Erst 25 Jahre später, als sie selbst eine Familie hat, tauchen geheimnisvolle Hinweise aus ihrer Vergangenheit auf.
Mysteriös, gefährlich, tödlich - etwas Böses kehrt zurück.

Meine Meinung:

Aufgrund einer Empfehlung bei buechertreff.de habe ich dieses Buch gelesen. Ich wusste nämlich mal wieder nicht was ich lesen sollte.
Cynthia ist wie alle Mädchen im Teenager Alter, ein bisschen schwierig, hat manchmal Stress mit den Eltern, wie das jeder einmal hat bzw. hatte.
An dem Abend als ihre Familie spurlos verschwindet, erwischt Cynthias Vater sie bei einem Date mit einem ziemlich draufgängerischen Typen. Als die beiden nach Hause kommen wirft sie ihren Eltern an den Kopf: "Ich wünschte ihr wärt tot". Und am nächsten Morgen waren sie auch schon weg. Spurlos verschwunden.

Die Hauptstory spielt 25 Jahre nach dem Vorfall. Cynthia hat eine Familie, ist mit Terry verheiratet und hat eine kleine 8-Jährige Tochter, Grace.
Nach einem TV-Auftritt bei der Sendung Deadline, passieren eine Reihe seltsamer Vorfälle. Cynthia fühlt sich verfolgt, denkt sie hätte ihren Bruder gesehen und sie ist felsenfest davon überzeugt das ihre Familie sie nur im Stich gelassen hat. Terry denkt anfangs, dass sich irgendwelche Spassvögel einen Scherz erlauben, aber irgendwann ist er sich auch nicht mehr ganz sicher. Als dann aber auch noch ein Mord passiert, ist klar, dass es noch nicht vorbei ist.

Das Buch ist aus der Sicht von Cynthias Mann Terry geschrieben. Die Ich-Form die der Autor verwendet, trägt dazu bei, dass "Ohne ein Wort" sich locker flockig weglesen lässt. Zwischendurch gibt es einige Kapitel, die kursiv und aus der Sicht von jemand anderem geschrieben sind. 
Ich war wirklich sehr begeistert von diesem Buch und was da alles am Schluss rauskommt ist wirklich nur: Wow! 
Am Schluss war ich sogar soweit das mir fast die Tränen gekommen sind.
Das war bestimmt nicht das letzte Buch das ich von Linwood Barclay gelesen habe.
Sein nächstes Buch liegt auch schon auf meinem SuB: In Todesangst.

Fazit:

Wer einen unblutigen und spannenden Psychothriller lesen möchte ist mit "Ohne ein Wort" wirklich an der richtigen Adresse. Gänsehautfaktor garantiert.

Bewertung:
♫ ♫ ♫ ♫ ♫
Fünf Sterne 

1 Kommentar:

  1. Habe es gestern auch beendet und das nach 2 tagen.
    War auch total fasziniert und konnte mir bis zum Ende kaum denken wie es aus geht.
    Hatte immer so andere Vernutungen, aber ich bin voll deiner Meinung.
    War mal was unblutiges was trotzdem Mega spannend war.

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