Mittwoch, 6. Juli 2011

Wintermond

Nachdem ich Morgenrot von Tanja Heitmann schon ziemlich gut fand, habe ich Wintermond gelesen.
Ich kann vorab schon einmal sagen, dass Tanja Heitmann sich seit Morgenrot verbessert hat. Nachdem Morgenrot ein wenig wirr war und das Ende mich leider nicht so begeistert hatte, ging ich ohne große Erwartung an Wintermond ran.

Klappentext:


Flieh vor den Schatten der Nacht!

In den Schatten der Stadt verbergen sich Geschöpfe, die so dunkel und bedrohlich sind, dass die Menschen ihre Existenz leugnen. Für Meta aber werden sie erschreckende Wirklichkeit. Nach einer leidenschaftlichen Nacht mit dem geheimnisvollen David verbindet eine tiefe Sehnsucht sie mit dem seltsam wilden jungen Mann. Doch in David lauert ein Wolfsdämon - und sein Rudel verfolgt eigene finstere Pläne ...


Wer verbirgt mehr? Die scheinbar kühle Meta oder der undurchschaubare David? Nach einer leidenschaftlichen Nacht gehen beide wieder getrennte Wege. Zwar kehrt Meta in die schillernde Welt ihrer Kunstgalerie zurück, doch kann sie David nicht vergessen. Der junge Mann hat etwas tief Verborgenes in ihr geweckt. Auch David kann die Erinnerung an die verletzliche Frau nicht abstreifen. So sucht er ihre Nähe, obwohl er Meta dadurch in Gefahr bringt. Denn David hütet ein dunkles Geheimnis: Er wird von einem Wolfsdämon beherrscht. Weil David sich trotzdem für Meta entscheidet, macht er sich Hagen, den unberechenbaren Anführer des Rudels, zum Feind. In einer Stadt, in der man den Schatten nicht trauen kann, darf es keine Liebe zwischen zwei Welten geben ...

Meine Meinung:

In Wintermond geht es hauptsächlich um Meta und David. 
Meta die in der Welt der High-Society lebt.
Sie entspricht dem Schönheitsideal, ist schlank und wirkt fast schon zerbrechlich.
David der dank dem Wolfsdämon im Rudel lebt. Unter dem herrschsüchtigen Anführer Hagen.
Die beiden könnten kaum unterschiedlicher sein, und doch fühlen sie sich zueinander hingezogen.
Nach einer Leidenschaftlichen Nacht gehen die beiden wieder getrennte Wege, doch keiner kann den anderen vergessen. 
Die Lage im Rudel spitzt sich zu, als David beginnt sich vom Rudel abzuwenden um Meta nahe sein zu können. Und Hagen ist kein angenehmer Zeitgenosse.

Wie oben schon erwähnt, hat mir Wintermond sehr gut gefallen. Die Charaktere sind super beschrieben und man sieht die Entwicklungen die diese im Buch machen.
Das Buch wird hauptsächlich aus der Sicht von Meta und David geschrieben, aber nicht in der Ich-Form.
Tanja Heitmann hat sich sichtlich gesteigert und ich werde auch weiterhin ihre Werke lesen. 
Die Idee mit dem Dämon, der zu einem gehört ist ziemlich interessant und hebt sich von anderen (Wer)Wolfs Geschichten ab.
Morgenrot und Wintermond haben nur eins gemeinsam: Das die Herren der Schöpfung (Die Männlichen Hauptcharaktere) einen Dämon bewirten. Man kann beide Bücher unabhängig voneinander lesen. 
Das Buch stand eine Zeitlang im Jugendbuch-Bereich in meiner Lieblingsbuchhandlung, aber da gehört es nicht hin. Ich würde es etwa ab 16-17 Jahren empfehlen, denn die Sachen sind nicht gerade ausgeschmückt, doch aufgrund der älteren Hauptprotagonistin ist es definitiv auch etwas für ältere Fantasy Fans.

Fazit:

Wer Morgenrot gelesen hat, sollte trotz einer eventuellen Enttäuschung, Wintermond eine Chance geben, denn es ist auf jeden Fall besser ♥

Bewertung:
♫♫♫♫,♪
4,5 Sterne

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