Montag, 8. August 2016

[Kurz-Rezension] Heart of Ivy - Geliebter Feind

©Cover: cbt (Randomhouse)
Titel: Heart of Ivy - Geliebter Feind
Autor/in: Amy Engel
Verlag: cbt
Einband: Taschenbuch
Seitenzahl: 352
Erschienen: Juni 2016
Preis: 9,99€
ISBN: 978-3-570-31069-4
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Bestimmt ihn zu töten,
um Rache zu üben.
Doch was,
wenn das Leben dazwischenfunkt?

Meine Meinung:

"Heart of Ivy" spielt nach dem Atomkrieg. Es ist eine Dystopie, aber nicht mit den typischen technischen Errungenschaften, die andere Dystopien ausmachen. Ivy ist, wie alle 16 Jährigen Mädchen der Verliererseite, dazu verpflichtet einen der Söhne der Gewinnerseite zu heiraten. Doch nicht irgendeinen, sondern den Sohn des Präsidenten, Bishop Lattimer. Doch was, wenn die Liebe sich heimlich anschleicht und Bishop so gar nicht ist wie sein Vater?

"Heart of Ivy" konnte mich von Anfang an in seinen Bann ziehen. Ivy ist hin- und hergerissen, was man als Leser glaubhaft wahrnimmt. Ihre Verzweiflung gegenüber der ganzen Situation ist so spürbar, dass man mit ihr leidet. Das ganze Setting war toll, vor allem, da sich die ganze Welt nicht zu einer modernisierten Welt entwickelt hat, sondern eher wieder Richtung Siedlung ohne dauerhaften Strom, Kühlmittel etc.. Der Spannungsbogen nimmt kontinuierlich zu, weswegen ich es kaum aus der Hand legen konnte. Der Showdown war sehr gelungen und am Ende will man nur noch die Fortsetzung lesen.

Der Autorin ist es gelungen, ein Werk zu veröffentlichen, was sich von anderen Dystopien abhebt. Ich hatte große Freude mit dem Buch und ich muss hier kurz zugeben, dass ich den zweiten Band gleich auf englisch verschlungen habe.

Fazit:

Eine gelungene Dystopie, die durch einen spannenden Showdown, einer tollen Protagonistin und einem gelungenen Weltentwurf besticht. Absolute Leseempfehlung!

Bewertung 5 von 5


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